Stretching, Mobilisierung und Faszientraining im GYMMY – Fitnessstudio München, Bogenhausen

Egal ob Ausdauer-, Ausdauerkraft- oder Muskelaufbautraining – Beweglichkeit, Koordination und Stabilität sind wichtige Komponenten, die in jeden Trainingsplan miteinfließen sollten.

Unter Beweglichkeit verstehen wir generell, Muskeldysbalancen zu vermeiden und die „versteiften“ Gelenke wieder zu mobilisieren. Vor allem durch häufiges Sitzen (z.B. im Büro oder Auto) und eine allgemeine Bewegegungsfaulheit kommt es vermehrt zu Beschwerden, die im zunehmenden Alter schrittweise zunehmen (z.B. leiden immer mehr Menschen unten einen Rundrücken). Mit Hilfe von Dehnungs- und Mobilisierungseinheiten vor und nach dem Training kann man diesen Problemen entgegenwirken. Das Dehnen bzw. Stretching zielt auf unsere Muskeln ab, die Mobilisierung auf unsere Gelenke. Durch das Regelmäßige Training der Beweglichkeit können wir Verletzungen prophylaktisch entgegenwirken, akute und chronische Beschwerden mindern, die Leistungsfähigkeit des aktiven und passiven Bewegungsapparats steigern, die Regeneration verbessern (Bedeutung siehe Artikel Muskelaufbau) und Bewegungen im Alltag besser meistern.

Es gibt viele unterschiedliche Meinungen zum Thema „Dehnen“. Manche sind der Ansicht, Dehnen ist Zeitverschwendung, man solle gezielt den Antagonisten stärken, um Dysbalancen auszugleichen. Andere verneinen das Dehnen vor dem Training, da der Muskel zur sehr entspannt wird und dies kontraproduktiv sich auf die Muskelkontraktion auswirkt. Meiner Meinung hat jede Theorie seine Berechtigung, aber es gilt wie auch schon bei den Themen Ernährung und Trainingsplan: Was bei mir funktioniert, muss nicht bei einen anderen funktionieren oder was mir gut tut, ist für manche genau das Falsche. Daher immer selbst sein subjektives Befinden einfließen lassen und dieses auch trainieren. Lernt euren Körper kennen und entwickelt ein entsprechendes Körpergefühl.

Für das Dehnen stehen verschiedene Methoden zur Verfügung:

  • Aktiv: Mit Hilfe des Antagonisten wird der Agonist gedehnt, bis eine Spannung zu spüren ist
  • Passiv: Mit Hilfe einer Person (Trainer, Trainingspartner, Therapeut) oder eines Gerätes
  • Statisch: die Dehnung wird gehalten
  • Dynamisch: Leichtes Wippen im gespannten Zustand
  • Anspannung-Entspannung-Methode

Blackrolls

Dem Stretching vor dem Training sollte zunächst ein kurzes Aufwärmen (z.B. an einen Cardio-Gerät wie Laufband, Rudergerät oder Fahrrad) vorangestellt werden, so dass die Muskeln gut durchblutet sind. Des Weiteren wird jeder Muskel nur sehr kurz gedehnt, da wie oben beschrieben, der Muskel nicht entspannen soll. In der Stretching Einheit können dann Übungen zur Mobilisierung z.B. der Wirbelsäule, Knie-, Schulter- oder Hüftgelenke miteinfließen. Nach dem Training bietet sich dann ein längeres Stretching an. Neben den positiven Effekt, Dysbalancen entgegenzuwirken, ist der Entspannungseffekt nicht außer Acht zu lassen. Auch hier können Übungen zur Mobilisierung oder Hilfsmittel wie die Black Roll zur Selbstmassage von Verspannungen und zur Lösung von Verklebungen der Faszien herangezogen werden.

Wir sitzen zu viel

Viele Menschen leiden heutzutage an einen Rundrücken, kombiniert mit einen Hohlkreuz. Durch die sitzende Tätigkeit ist die Brustmuskulatur verkürzt, die mittlere Trapezmuskel zu schwach. Hüftbeuger und vordere Oberschenkelmuskulatur sind gestärkt, Bauch- und Gefäßmuskulatur dagegen zu schwach. Es gilt nun die tonischen (verkürzten) Muskeln zu dehnen, die phasische (schwache) Muskulatur zu stärken.

GYMMY Shape&Club bietet z.B. die Kurse Stretching/ Myofacial Release, Sixpack Workout oder GYMMYnastics an, mit deren Hilfe Sie Beschwerden oder Muskeldysbalancen ausgleichen können.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.