Eigenmotivation

Als Motivation wird das Streben nach Zielen bezeichnet. Ein bestimmter Handlungsschritt wird ausgewählt, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen. Außerdem soll es dafür sorgen, dass man sein Verhalten hinsichtlich Intensität und einer Richtung beibehält.

Die Motivation ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Person und Situation. Motivation kann intrinsisch (von innen) durch Interesse und Neugier oder extrinsisch (von außen) durch Gruppendruck, Belohnungen oder Ähnlichem, erzeugt werden.

Eigenmotivation

In der Arbeitswelt ist es meistens der Montag, an dem es vielen schwer fällt, sich in ihrem Job zu motivieren. Statt im Büro an einem Projekt weiterzuarbeiten, wird erstmal mit Freunden und Bekannten telefoniert, planlos im Internet gesurft oder sehr lange in der Kantine gesessen. Wenn dann zum Feierabend hin immer noch nicht das Arbeitssoll geleistet wurde, entsteht schlechte Laune, ein schlechtes Gewissen und somit automatisch Stress, so ähnlich verhält es sich auch bei vielen wenn es um das Thema Sport geht.

Bereits ein kleines Motivationstief kann einen kompletten Teufelskreis entstehen lassen, welcher einen unzufrieden macht und der unbedingt unterbrochen werden sollte.

Da Motivation von innen dauerhafter ist, als Motivation von außen, ist es wichtig, einen Sinn in dem eigenen Tun zu erkennen. Der Sport, die Arbeit oder das Hobby sollten einem Spaß machen. Steht noch eine Leidenschaft dahinter, dann ist die Motivation noch tragfähiger.

Nun sind Tipps und Tricks nützlich, die hilfreich dabei sind wieder Motivation zu entwickeln bzw. die eigene Motivation zu stärken:
Hauptziele und Teilziele
An diesem Punkt scheitern viele. Man muss sich klare, machbare und positive Ziele setzen. Das Ziel: „Ich will abnehmen.“– ist nicht sehr motivierend. Ein Ziel sollte SMART sein:

SSpezifischZiele müssen eindeutig definiert sein (nicht vage, sondern so präzise wie möglich)
MMessbarZiele müssen messbar sein (Messbarkeitskriterien)
AAkzeptiertZiele müssen von den Empfängern akzeptiert werden/sein (auch: angemessen, attraktiv, ausführbar oder anspruchsvoll)
RRealistischZiele müssen möglich sein
TTerminierbarzu jedem Ziel gehört eine klare Terminvorgabe, bis wann das Ziel erreicht sein soll

Und das ist wirklich wichtig. Nehmen wir nochmal das Beispiel Abnehmen:
SMART ausgedrückt wäre das Ziel. „Ich möchte bis zu meinem nächsten Urlaub fünf Kilogramm abnehmen, um wieder in meinen Lieblingsbikini zu passen.“ Das Ziel ist spezifisch, messbar (Kg), akzeptiert (klingt doch super), realistisch (0,5 Kg pro Woche ist machbar) und terminierbar (Urlaub).

Damit Projekte erfolgreich abgeschlossen werden können, ist es sinnvoll, sich mehrere kleine Ziele, ggf. auch mit klaren Zeitfristen zu setzen. Bei Erreichen eines Teilzieles solltest du dir ruhig auch die Zeit nehmen, dich darüber zu freuen. Ein Blick auf die absolvierten Schritte gibt Zuversicht und spornt auf dem weiteren Weg an.

Sich auch mal selbst belohnen

Setze dir möglichst verschiedene Motive zur Verstärkung der Motivation ein. Mit dem Erreichen eines Teilziels darf man sich auch mal selbst belohnen. Das kann ein Kinobesuch sein oder beispielsweise neue (Sport)Kleidung.

Nutze deine Vorstellungskraft
Sich vorzustellen, was die Belohnung für das Erfüllen einer Aufgabe ist, kann eine super Motivation sein. Stell dir vor, wie du dich fühlen wirst, was du erleben, was sehen, was hören wirst, sobald du deine Aufgabe erfüllt hast! Was werden andere zu dir oder sogar über dich sagen, wenn du dein Ziel erreicht hast? Stell dir das vor und Motiviere dich damit.

Hoffentlich waren einige der Tipps hilfreich und du wendest sie direkt an.

Weitere Tipps und Anregungen rund um das Thema gesunde Ernährung gibt es bei uns im GYMMY Fitnessstudio München Bogenhausen.