Tipps für Fitness-Anfänger

Essentials für Anfänger

In der heutigen Zeit kann nichts schnell genug gehen. Vor allem im Fitnessstudio sieht man immer wieder sehr ambitionierte Beginner, die komplexe Übungen mit sehr hohem Gewicht durchführen. Leider ohne Berücksichtigung einer guten Ausführung bzw. Technik: Rundrücken beim Kreuzheben, nach innen gedrehte Knie bei den Kniebeugen usw. Neben dem falschen Ehrgeiz und dem “Stürmen und Drängen der Jugend“ sind wohl das fehlende Know-how und die fehlende Geduld die Hauptgründe für das „falsche“ Trainieren im Gym. Heutzutage kann man mit Hilfe von Facebook, Youtube und Co. ganz einfach Trainings- und Ernährungspläne selbst zusammenstellen. Da man ja dabei gerne den schnellen Erfolg will, kopiert man einfach die Pläne von erfahrenden und erfolgreichen Bodybuildern wie Dennis Wolf oder Phil Heath oder gut gebauten „Youtube Stars“. Dabei wird vergessen, dass diese Sportler mehrere Jahre diesen Sport ausüben, dabei ihren Körper genau kennen und wissen, was sie über die Jahre ihrem Körper zumuten können – wobei hier z.B. auf den mehrfachen Mr. Olympia Ronnie Coleman verwiesen werden soll, der dank seinen schweren Trainings sich mehreren Operationen z.B. aufgrund von Bandscheibenvorfällen unterziehen musste oder mittlerweile eine künstlichen Hüfte hat.

Sissy Squats Technik  im Fitnessstudio

Daher gilt speziell für Anfänger:

  • Technik kommt vor Gewicht: Arbeitet zunächst an einer sauberen Ausführung, „das Gewicht kommt mit der Zeit von ganz alleine“. Es ist viel schwerer, falsche Techniken nach der Zeit wieder zu korrigieren, als von Anfang an einer sauberen Technik zu arbeiten.
  • Versteht euren Körper: hinterfragt bei jeder Übung, welchen Muskel ihr gerade trainiert. Versucht diesen zu spüren (Geist-Muskel-Verbindung).
  • Beschäftigt euch mit Anatomie: Wie arbeitet der Muskel: wo ist dessen Ursprung, wo setzt er an?
  • Prüft eure Bewegung im Spiegel.
  • Scheut euch nicht Hilfe, bei erfahrenden Kraftsportlern im Gym oder ausgebildeten Trainern einzuholen.
  • Kennt eure Grenzen: Es ist keine Schande, mit leichteren Gewicht als der Kollege zu arbeiten. Wir sind alle individuell. Jeder hat Stärken und Schwächen. Durch sauberes Trainieren wirst du über kurz oder lang Erfolge feiern.
  • Höre auf deinen Körper: Schmerzen sind nie ein guter Begleiter beim Krafttraining. Wenn ihr z.B. schon ein lädiertes Knie oder Rückenbeschwerden habt und beim/nach dem Training diese Beschwerden schlimmer werden, seid nicht zu stolz, dass Gewicht zu vermindern und an der Technik zu arbeiten oder sogar Übungen ganz zu streichen. Nur weil Freund/Freundin die 150kg beim Kreuzheben geschafft hat, müsst ihr es ihm nicht gleich tun.
  • In den beiden Absätzen vorher schon erwähnt: Wir sind alle individuell. Schwere Gewichte und bestimmte Übungen mögen beim Kollegen/Kollegin gut funktionieren, d.h. nicht, dass genau das auch bei dir hilft. Manche bekommen von Kniebeugen mit hohen Gewicht einen gut ausgeprägten Oberschenkel, andere an der Beinpresse mit leichteren Gewicht und mehr Wiederholungen.
  • Und das Wichtigste zum Schluss: Habt Geduld. Erfolg kommt nicht von heute auf morgen. Nimmt einfach euren Lieblingssportler. Sucht nach Bilder von ihm/ihr und beobachtet deren Entwicklung: der Körper vor 10, vor 5, vor 2 Jahren und jetzt. Sie haben alle mehrere Jahre gebraucht dahin zu kommen. Und das mit Hilfe von Disziplin, Geduld und u.a. mit sauberen Techniken.

Also ran an die Gewichte im GYMMY Fitnessstudio München Bogenhausen.