Muskelkater, Regeneration & Mythen

 

 

Was beschreibt Muskelkater?

Muskelkater beschreibt kleine Risse in den Muskelfasern. Medizinisch gesehen sind diese Risse Miniverletzungen im Gewebe.

Was passiert bei Muskelkater im Muskel?
An den Rissstellen entstehen Entzündungen. Die entstandenen Entzündungsstoffe verändern das Milleu des Muskels, woraufhin der Muskel anschwillt und Wasser in den Muskel eindringt. Der Schmerz des Muskelkaters entsteht indem umliegende Nervenzellen in Kontakt mit den Entzündungsstoffen kommen oder durch Druck gereizt werden.

Regeneration bei Musklekater:
– Blackroll: Ermöglicht eine punktgenaue Behandlung der lokalen Entzündungen und aktivieren eine Gegenregulation.

– Bewegung: Lockeres Auslaufen oder kurze Spaziergänge von ca. 20 min regen die Durchblutung an und dies unterstützt den schnelleren Abtransport der Entzündungsstoffe.

– Dehn- & Entspannungsübungen: Sorgen für eine Weitstellung der Gefäße und ebenfalls für einen verbesserten Blutfluss.

Muskel Faszien Trainnig

Blackroll

Mythen:
1) Muskelkater ist ein Beweis für effektives Training
Muskelkater zeugt nicht von einem besonders guten Workout – besser ist es das Training individuell an die Belastungsschwelle anzupassen.

2) Dehnen beugt Muskelkater vor
Ob ein Muskel vor der Belastung gedehnt wurde oder nicht, hat keinen Einfluss auf die anschließende Belastung und somit hat dies auch nichts mit dem Muskelkater selbst zu tun.

3) Muskelkater kann ignoriert werden
Die verletzen Muskelfasern müssen auskuriert werden, bevor sie wieder belastet werden. Aktive Regeneration ist daher empfehlenswert.